Perhentian Islands

Nun sollte ein richtiger Strandurlaub folgen weshalb wir uns schon zu Hause überlegt haben auf die Perhentians zu fahren.

Von Langkawi aus ist das aber gar nicht so einfach … wir mussten mit der Fähre zunächst wieder aufs Festland. Vorher war uns etwas mulmig zumute, nach unseren letzten Erfahrungen – aber auf dieser Fähre wurde sogar Essen verkauft. Auf der vermeintlichen Fähre von Penang aus hätten das die meisten als schlechten Scherz empfunden. Neben einer äußerst gesprächigen malayischen Lehrerin, die sich nach nur 3 Minuten mit uns auf Facebook befreundete,  und natürlich auch Selfies mit uns machen wollte, haben wir auch zwei weitere Deutsche kennengelernt. Auf dem Festland in Kuala Perlis angekommen sind wir gemeinsam Abendessen gegangen und haben gewartet bis der Nachtbus nach Kota Bharu losfuhr. Um 4.30 Uhr morgens sind wir dort nach ca. 7 Stunden angekommen und mussten dann mitten in der Nacht ein Taxi in das 1 Stunde entfernte Kuala Besut nehmen. Von dort sollte das Boot auf die Inseln abfahren. Klingt kompliziert, war es auch, aber alles hat wie am Schnürchen geklappt und um kurz nach 7 Uhr waren wir auf der “großen” der beiden Inseln, Pulau Perhentian Besar. Ausgehungert nach einer langen, schlaflosen Nacht haben wir erst mal gefrühstückt – gemeinsam mit den anderen Deutschen, die witzigerweise alle dieselbe Unterkunft gebucht haben.

Ein erstes Highlight war unsere Suite mit Balkon und Wahnsinns-Meerblick.

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Die Insel selbst zeichnet sich durch feinen weißen Sand, kristallklares Meer mit tollen, intakten Korallenriffen und einen Jungle im Inselinneren mit interessanten, schwarzen Affen mit hellen Augenumrandungen aus. Abgesehen von ca. 15 Bungalow-Resorts gibt es hier nicht viel und das macht es wahrscheinlich gerade so paradiesisch und besonders.

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Diese absolute Ruhe wurde nur unterbochen durch die mehrmals täglich (und nächtlich) stattfindenden Gesänge, die uns aus der Moschee auf der gegenüberliegenden, 1km entfernten kleinen Insel Pulau Perhentian Kecil, beschallten. Allerdings konnte der Imam richtig gut singen, sodass es sogar etwas meditatives, schönes hatte und nur das Nachtgebet etwas gestört hat …

Unsere 7 Tage hier verbrachten wir daher auch sehr ruhig: Entspannen und Lesen am Strand, zwischendurch im badewannenwarmen Wasser “abkühlen”, Schnorcheln, Essen und abends ein Tiger-Bier mit den Anderen, bis das Restaurant um 22 Uhr zugemacht hat. (Feiern oder lange in Bars bleiben kennt man hier nicht)

Neben zweimaligem Jungle-Trekking zu anderen Buchten haben wir eine Schnorcheltour gemacht. Unser kleines Boot hat uns zu einem besonders großen Korallenriff, wo uns süße Nemo-Fische begeistert haben, einem Fischpoint (hier gibt es, wie der Name sagt sehr viele Fische), dem Sharkpoint (hier hält der Name nicht was er verspricht und es gibt leider keine Haie, aber wohl schon seit einem halben Jahr nicht mehr …) und zum Turtlepoint gebracht. Die gemütliche Riesenschildkröte, die wir in ihrer natürlichen Umgebung beobachten konnten, werden wir sicher nicht so schnell vergessen!

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Wir haben uns hier super erholt und sind jetzt bereit für die Weiterreise!!

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