Langkawi

… ist eine nördlich von Penang gelegene Inselgruppe mit der großen Hauptinsel Pulau Langkawi.

Details über unsere 3 stündige Überfahrt mit der Langkawi-Ferry, die eher ein kleines Speedboat ist, wollen wir euch ersparen! Nur so viel: der Mann, der die Kotztüten verteilen “durfte”, war der Gefragteste an diesem Morgen … (uns ging es glücklicherweise sehr viel besser als den meisten anderen Passagieren und wir waren nicht auf ihn angewiesen).

Langkawi präsentierte sich uns am ersten Tag von seiner schönen Seite mit gutem Wetter, das nur von einem 20 minütigen Schauer unterbrochen wurde. Wir haben das ausgenutzt und sind an den Strand unseres Ortes Pantai Cenang und das erste Mal ins Meer, genauer gesagt die Andamanensee gegangen. Das Wasser hat die perfekte Temperatur um sich von der Hitze abzukühlen, ist aber so warm das man problemlos eine Stunde planschen kann ohne zu frieren. Witzigerweise haben wir im Wasser unsere Holländer wieder getroffen – die Welt ist klein!

Wir haben aber nicht nur gebadet, sondern waren auch produktiv bzw. haben unsere Wäsche waschen lassen. Das hat umgerechnet ca. 3-4 Euro für jeden gekostet.
Außerdem mussten wir uns in einer Mall eine neue Actionkamera kaufen, weil unsere einen Kratzer auf der Linse hat, den man auf den Aufnahmen sehen kann … witzigerweise haben wir genau dasselbe Modell wie bisher bekommen und dabei gleichzeitig erfahren, dass unsere bisherige Marke nur ihr Logo auf die Kamera der jetzigen Firma klebt. Jetzt haben wir also die Original-Fake-GoPro 😀 wir hoffen, dass damit alles passt und wir schöne Videos machen können!

Hierfür müssen wir natürlich auch etwas unternehmen: Da für uns das Cable Car, eine steile Seilbahn zu einem Aussichtspunkt und damit DIE Hauptattraktion auf Langkawi, nichts war (soll unangenehm für Menschen wie Max mit Höhenangst sein), haben wir für den nächsten Tag kurzerhand eine Mangroventour gebucht.
Wir wurden in den Kilim Karst Geoforst Park gebracht. Dort hat uns ein kleines Schnellboot durch die Mangroven, die höhenmäßig tiefste Regenwaldschicht gefahren, bei der verzweigte Bäume im Wasser stehen und den Kilim River umgeben. Zwischendurch haben wir Stopps an einer Fledermaushöhle gemacht, in der die komplette Decke voll von ihnen war, und an einer Krokodilhöhle, bei der wir nicht wissen warum sie diesen Namen trägt. Echte Krokodile haben wir zumindest keine gesehen … Außerdem wurden wir zu einer Fischfarm gebracht, bei der wir unter Anderem die Möglichkeit hatten, Rochen zu Streicheln. In den Mangroven leben zudem wieder einige Affen, die neugierig auf unser Boot gesprungen sind und sich danach wieder durch die Bäume gehangelt haben. Stolz sind die Einwohner aber besonders auf ihre Adler, die in Scharen über dem Gebiet kreisen, weshalb der Adler auch das Wahrzeichen von Langkawi ist.

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Die beiden Abende, die wir auf Langkawi waren, haben wir in einer gemütlichen Strandbar mit einem kalten Bierchen beim Sonnenuntergang ausklingen lassen.

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Apropos Adler & Wahrzeichen – Eine riesige Adlerstatue kann man in Kuah, der größten Stadt der Insel bewundern. Hier haben wir an unserem Abreisetag die Zeit bis zur Fähre zurück aufs Festland verbracht und wieder mal einige Bilder mit anderen Touristen gemacht, wobei Max und ein Deutscher, den wir kennengelernt haben teilweise sogar aus dem Bild geschickt wurden …

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2 Kommentare

  1. Das Boot fahren klingt ja krass – ich wäre bestimmt auch beim Tüten Mann angestanden 🙂
    Das abendliche Bier wäre da eher was für mich gewesen…

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