Endlich angekommen!

Gestern morgen ging das Abenteuer los. Am Vorabend mussten wir unsere Rucksäcke packen bzw. umpacken, um alles vermeintlich Wichtige mitnehmen zu können. Vier Stunden mehr oder weniger erholsamen Schlafs später klingelte dann auch schon der Wecker und um kurz vor 6 Uhr verabschiedeten wir uns am Hauptbahnhof in Nürnberg.

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Während der Zugfahrt stellten wir fest das es jetzt WIRKLICH soweit ist, was vor allem Vorfreude aber auch ein klein wenig Magengrummeln verursachte, denn 2 Monate können sehr lange sein, wenn einem das ausgewählte Land oder Reiseziel doch nicht gefällt.
Am Frankfurter Flughafen verlief alles problemlos – leider wurden wir wie immer nicht upgegraded und so blieb es bei der Holzklasse. Da wir aber online bereits Plätze ausgesucht hatten, saßen wir (trotz Economy) so komfortabel wie noch nie in einer 2er Reihe (nur 2 Sitze) hinter den normalen 3er Reihen d.h. mehr Platz zur Seite und kein Nachbar den man wecken müsste wenn man mal muss. Einer DER Gründe (neben dem besten Preis) weswegen wir mit Emirates flogen war das angekündigte WLAN in “den meisten Maschinen”. Wir hatten leider kein Glück, weder beim ersten, sechsstündigen Flug von Frankfurt nach Dubai, noch beim siebeneinhalbstündigen Weiterflug nach Kuala Lumpur. Dafür hat Emirates einen tollen Service mit einer netten, internationalen Crew, top aktuellem Bordentertainment (Filme, die wir vor grade mal 2-3 Monaten im Kino gesehen haben), gutes Essen und einen witzigen Sternenhimmel wenn es dunkel wird.

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Alles in allem waren es zwei sehr gute Flüge und lediglich das Einreisen nach Malaysia gestaltete sich durch zwei sehr langsame Beamten bei der Passkontrolle als nervliche Herausforderung. Nach gut 23 Stunden kamen wir erschöpft aber glücklich in unserem Hotel in Kuala Lumpur an, waren aber leider etwas zu früh und gingen deshalb zunächst Mittagessen (da. 6 Uhr morgens deutscher Zeit). Die frittierten Shrimps mit Reis waren sehr lecker, man hätte sie aber vorher schälen können/ sollen (?). Für 3 Euro bei einer riesigen Portion aber völlig ok.
Auf dem Bummel um den Block um die restliche Zeit bis zum Check-In im Hotel zu vertreiben, wurden wir mitten auf der Straße von einem wildfremden Mann angesprochen. Der seit 20 Jahren in Kuala Lumpur lebende Norweger erklärte, dass er uns ansprechen musste weil Lena seit den kompletten 20 Jahren die erste weibliche Touristin in diesem Viertel (direkt bei unserem Hotel) sei und Männer wären es höchstens 2-3 gewesen. Das erklärt neben der blonden Haare dann wohl auch warum Lena von vielen regelrecht angestarrt wird.
Nach dieser kuriosen Begegnung, bei der wir neben einigen Insidertipps sogar seine Kontaktdaten für Notfälle bekamen, durften wir in unser Zimmer im D’Majestic By Swiss Garden Hotel mit Blick auf das sehr heruntergekommene Viertel. Hier wird die große Kluft zwischen Wohlstand und Armut nur allzu deutlich

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Gegen Spätnachmittag machten wir uns zu einer kleinen Erkundungstour auf und spazierten so durch das Berjaya Time Square Einkaufszentrum, in dem verrückterweise ein kleiner Vergnügungspark mit Achterbahn und anderen Fahrgeschäften zu finden ist. Ansonsten könnte man in dem riesigen, zehnstöckigen Gebäude nach Lust und Laune shoppen gehen, wäre da nicht der sowieso schon schwere und vor allem randvolle Rucksack im Zimmer …
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Das Abendessen nahmen wir in der für die Vielfalt an Streetfood bekannten Jalan Alor Straße ein. Die von Autos nicht befahrene Straße ist eine Aneinanderreihung asiatischer Köstlichkeiten die vor Ort in kleinen Küchen oder mithilfe von Campingkochern (trifft es nicht ganz, größer und professioneller) frisch und schnell zubereitet werden. Dazu gibt es leckere Fruchtshakes und ausgefallenes Obst an jeder Ecke.
Ein gesprächiger Mann am Nachbartisch empfahl uns bspw. die Jackfruit/ Durian, die wir aber sicher nicht essen werden weil sie uns in Thailand schon nicht geschmeckt hat (in Deutschland auch “Kotzfrucht” und bekannt aus dem Dschungelcamp)

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Zurück im Hotel genossen wir das Highlight unserer Unterkunft – den Infinitypool mit Blick auf Kuala Lumpurs Skyline.
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Tagesfazit: wachgeblieben um einen Jetlag zu vermeiden, (noch) nicht abzocken lassen (vgl. erster Tag in Bangkok vor 4 Jahren), Malayen sind sehr freundlich und hilfsbereit (nur die komplett verhüllenden Burkas, die hier sehr viele Frauen tragen sind noch ungewohnt, wohingegen die restlichen Muslimas bunte Tücher und modische Schals tragen)

10 Kommentare

  1. Hallo, liebe Globetrotter mein BUchstabenkasten ist nun wieder gefüllt und ich kann nun mich über eure

    sehr guten REiseblog erfreuen und kommentieren. Viele Grüße von Opa Hans &Oma Helga

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